Andrea Hubin ist Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin, derzeit an der Kunsthalle Wien. Sie gestaltet Denk- und Diskursräume und neue Vermittlungsansätze für eine Annäherung an komplexe gesellschaftliche Fragen durch und mit Kunst. Derzeit untersucht sie mit einem Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien Diskursive Formationen der progressiven Kunsterziehung und der „Entdeckung der Kinderkunst“ in Wien im Hinblick auf Verbindungen zum NS, völkischem Gedankengut und Prägungen durch koloniale Ideologien. Zusammen mit Karin Schneider und Wolfgang Schmutz bildet sie die praxisgemeinschaft hubin/schneider/schmutz, mit der sie im Oktober 2024 den Bildungsverein "Lernen in gesellschaftlichen Spannungsfeldern" gegründet hat und derzeit u. a. das Projekt BAU STELLE ANTISEMITISMUS realisiert.
Foto: Lisa Rastl